Wie wir Sie untersuchten

Liebe Patientinnen und Patienten,

das Jahr 2020 brachte (neben der Corona-Pandemie für uns alle)

für uns persönlich eine große Veränderung:

Wir haben unsere Selbständigkeit als niedergelassene Fachärzte für Orthopädie und Rheumatologie aufgegeben.
Alles im Leben hat seine Zeit und diese war rückblickend ausgefüllt mit beruflicher Zufriedenheit! Das lag an Ihnen allen -ob ganz klein oder hochbetagt - und dafür sagen wir Danke.
Bedanken möchten wir uns auch für Ihr Vertrauen in unsere ärztlichen Fähigkeiten, das uns viele von Ihnen fast drei Jahrzehnte lang entgegengebracht haben!

Es hat uns sehr viel bedeutet Ihnen all die Jahre zur Seite stehen zu dürfen!

 

Wir wünschen Ihnen gesundheitlich und persönlich alles Gute
und uns allen einen vollen Erfolg der Covid-19-Impfung überall auf der Welt
 

Ihre

Dres. Ulrike E. und Dieter von der Burg

Vielleicht kamen Sie mit akuten Schmerzen oder einer Verletzung zu uns. Vielleicht wollten Sie abklären lassen, ob Sie an Rheuma oder einer anderen chronischen orthopädischen Krankheit leiden. Oder Sie suchten Rat und Hilfe, weil Ihr Kind unter Fehlstellungen, Einschränkungen der Beweglichkeit oder Schmerzen litt.
Ganz gleich, was Sie zu uns führte: Wir untersuchten Sie sorgfältig, mit erfahrener Hand und viel Umsicht. Und setzten, wenn es sinnvoll und noch nicht geschehen war, weitere moderne Diagnosetechnik ein.

Mit manueller Untersuchung von Fuß bis Kopf

Wo nehmen Sie die Schmerzen wahr, wie und seit wann? Sind Einschränkungen zu erkennen, wenn wir Sie bitten, sich zu bewegen? Das alles klärten wir bei der manuellen Untersuchung. Schmerzt es Sie, wenn wir Wirbelsäule, Gelenke oder Muskeln abtasten? Dazu gehört auch die Fußdiagnostik, denn Fußfehlstellungen, zum Beispiel durch ungeeignete Schuhe, führen häufig zu Fehlhaltungen oder Schmerzen.

Mit bildgebenden Verfahren

Ultraschall (Sonografie) gibt uns Aufschluss über Veränderungen der Weichteile, zum Beispiel Wasseransammlungen in den Gelenken (Gelenkergüsse) oder Muskelfaserrisse . Das bewährte Verfahren ist frei von Nebenwirkungen.
Bei Injektionen setzten wir die Ultraschalltechnik auch zur Kontrolle ein, um Spritzen ganz exakt und schmerzarm dort platzieren zu können, wo sie am besten wirken und wo sie sicher hingehören (Wirbelsäule).

Seit Anfang 2015 konnten wir mit neuem digitalem, strahlungsarmem Röntgen  Veränderungen an Knochen und Gelenken noch besser feststellen – etwa Arthrose, Knochenbrüche und Haarrisse, Skoliose oder Schädigungen durch Rheuma. Alle unsere Mitarbeiterinnen waren selbstverständlich in der Röntgendiagnostik qualifiziert (sog. Röntgenschein) und konsequent fortgebildet.
Auch MRT-Aufnahmen auf CD, die zu Ihrem Termin vorlagen, bezogen wir in die Analyse mit ein.

Wie sich die Fehlstellung der Füße Ihres Kindes während des Wachstums verbessert oder wie Ihre Heilung nach einer Operation verläuft – das haben wir mit digitalen Fotos oft noch besser beurteilen und kontrollieren können.

Das wollten Sie auch sehen?
Auf dem Bildschirm in unseren Behandlungsräumen haben wir Ihnen gerne anhand der Aufnahmen Ihrer Gelenke, Muskeln, Wirbelsäule und der übrigen Knochen die Zusammenhänge mit Ihren Beschwerden erklärt.

Mit Laboranalysen

Eine Blutuntersuchung kann sinnvoll sein, wenn wir Rheuma, eine bakterielle oder virale Entzündung, einen Tumor oder Osteoporose vermuteten. In unserer Praxis nahmen wir Ihre Blut- oder Gewebewasserprobe (Punktion) und ließen sie in einem spezialisierten Labor untersuchen. Sobald uns die Laborwerte vorlagen, sahen wir uns zu einem Besprechungstermin.

Bei Osteoporose-Verdacht

Die Osteoporose, auch als „Knochenschwund“ bezeichnet, ist mit einer Verminderung der Stabilität und der Belastbarkeit des Knochens verbunden. So kann bereits bei einer Bagatellverletzung, dem sogenannten Niedrigenergietrauma, ein Knochenbruch (Fraktur) eines Wirbels oder des Schenkelhalses der Hüfte auftreten. Betroffen sind Frauen meist ab einem Alter von 50 Jahren, Männer ab 60 Jahren. In diesem Alter sind jeweils Vorsorgeuntersuchungen zur Früherkennung einer Osteoporose sinnvoll.

Die Osteoporosevorsorgeuntersuchung beinhaltet gemäß der DVO-Leitlinien: 

• die digitale Knochendichtemessung (DXA) Ihrer Wirbelsäule und beider Hüften
• die Analyse Ihrer Risikofaktoren
• das Testen Ihrer Koordination (Timed up & go-Test, Chair-rising-Test, Tandemstand-Test)
• die Analyse Ihrer Medikamente
• die Auswertung Ihrer Laborwerte
• die Auswertung Ihrer Röntgenbilder (falls erforderlich)

Auf der Basis dieser Daten haben wir sorgfältig Ihr persönliches Frakturrisiko eingeschätzt und Sie ausführlich über die verschiedenen Behandlungsmöglichkeiten der Osteoporose und darüber, wie Sie durch Anpassung Ihres Lebensstils zur Risikosenkung beitragen können beraten.

 

Bei Rheuma-Verdacht

Von Erkrankungen des rheumatischen Formenkreises sind nicht nur ältere Menschen betroffen. Sogar Säuglinge können schon daran erkranken. Weisen Ihre Symptome oder die Ihres Kindes auf Rheuma hin, z. B. geschwollene Gelenke, Rheumaknoten oder Gelenkrötungen, Morgensteifigkeit und Leistungsabfall führten wir eine gründliche Rheumadiagnostik durch. Denn frühzeitig erkannt, lässt sich Rheuma meist wesentlich besser behandeln. Zur Diagnosestellung sind neben üblichen orthopädischen Diagnoseverfahren oft spezielle Rheuma-Bluttests, Röntgen- und Ultraschallaufnahmen notwendig.